BogenSchützenTeam-BST-Heppenheim eV
BogenSchützenTeam-BST-Heppenheim eV

Diesmal 2 WELTMEISTERINNEN !!

v.r.: Sabrina Harpain, Mareike Schmitt, Daniela Grell (Öst.)

SABRINA HARPAIN ist wieder Weltmeisterin !

Und MAREIKE SCHMITT ist Vize-Weltmeisterin !

 

Staub, Hitze und haufenweise Steine prägten die äußeren Bedingungen bei
den World Bowhunter Championships 2013 in Potchefstroom / Südafrika,

ca. 120 km südwestlich von Johannesburg.

 

Trotz dieser harten Rahmenbedingungen zeigten sich die teilnehmenden
BST-Schützen von ihrer allerbesten Seite:

 

Sabrina Harpain konnte ihren Weltmeistertitel in der Klasse Holzbogen
Damen erfolgreich verteidigen und Teamkollegin Mareike Schmitt erkämpfte in
dieser Klasse zudem noch den Titel der Vize-Weltmeisterin !

Hierbei schaffte sie einen deutlichen Abstand von nahezu 200 Punkten zur
drittplazierten Daniela Grell/Österreich.

 

Fast 300 Schützen aus aller Welt hatten sich zu den Wettkämpfen
gemeldet, die in den Tierreservaten der Elgro River Lodge, etwa 30 km südlich
von Potchefstroom ausgetragen wurden.

 

Durch die Wahl dieses Wettkampfortes wurden die Teilnehmer beim
Schießen von allerlei Gnus, Giraffen und Zebras beäugt, die dem seltsamen
Treiben der Zweibeiner, zwar meist aus sicherer Entfernung, doch offensichtlich
sehr interessiert zuschauten.

 

Nur einmal wählte eine Herde von ca. 20-30 Gnus ausgerechnet den
Bereich zwischen Abschusspflock und Zielscheibe für einen ihrer wilden Sprints.
Kaum hatten sich die Schützen zum Pfeile ziehen an die Scheibe begeben, da
brachen hinter ihnen die zu den Kuhantilopen zählenden Tiere in wildem Galopp
aus dem Dickicht und ließen trampelnd die erde erzittern.

 

Ein beeindruckendes, wenn auch nicht das einzige abenteuerliche Erlebnis
dieser Reise, dafür aber gleich am ersten Turniertag !

 

 

 

Drei für Deutschland !

 

Weltmeister- und Vize-Weltmeister-Titel bei WM in Südafrika für
BST-Heppenheim eV

 

Bogenschießen. Überaus erfolgreich gestaltete sich die Teilnahme der Mitglieder des
BogenSchützenTeam-BST-Heppenheim eV an der Weltmeisterschaft im jagdlichen
Bogenschießen im südafrikanischen Potchefstrom, ca. 120 km südwestlich von
Johannesburg: Titelverteidigerin Sabrina Harpain (Heppenheim, 802 Pkt.) errang
ihren zweiten Weltmeistertitel in Folge in der Klasse Historischer Bogen Damen.
Team-Kollegin Mareike Schmitt (Kirschhausen, 662 Pkt.) wurde hier auf Anhieb
Vize-Weltmeisterin. Auf dem Dritten Platz folgte die Österreicherin Daniela
Grell mit fast 200 Punkten Abstand. Bei den Herren belegte BST-Team-Chef Helmut
Kindinger (Heppenheim) mit 840 Punkten einen für ihn völlig zufriedenstellenden
7. Platz. „Als Coach lag meine Prämisse diesmal darin, meine Mädels morgens gut
an den Start zu bringen.“, resümierte Kindinger. „Ist alles OK? Stimmt die
Moral? Haben sie nichts vergessen? Erst dann konnte ich mich um mein Turnier
kümmern. Da muss der eigene Erfolg zurückstehen. Außerdem waren die
Österreicher diesmal zu stark!“ bei glühender Hitze und fast unerträglichem
Staub mussten die rund 300 WM-Teilnehmer an 4 aufeinander folgenden Tagen ihr
Können mit dem Bogen im internationalen Wettstreit unter Beweis stellen. Die
Veranstalter hatten 5 Parcours in der wildromantischen Landschaft eines
Wildtierparks erstellt, von denen einer nur für die Kinder und jugendlichen
Teilnehmer reserviert war. Die Ziele waren dabei, wie auch in Europa üblich, in
unbekannter Entfernung, bergauf und bergab im Gelände verteilt. An zwei Tagen
durften die Erwachsenen ihr Können mit Schüssen auf dreidimensionale
Tierfiguren aus Kunststoff unter Beweis stellen. Hierbei durften sie am ersten
Tag nur je einen Pfeil schießen, während am zweiten Tag je zwei Pfeile
geschossen werden mussten. Am dritten und vierten Tag durften dann bis zu 3
Pfeile auf Tierbilder geschossen werden, von denen der erste Treffer zählte.
Scheinbar fachmännisch beäugt wurden die Bogenschützen dabei von der heimischen
Tierwelt: Zebras, Gnus, Antilopen und vor allem Giraffen schienen einen Spaß
daran zu finden, das Treiben der Bogenschützen interessiert zu beobachten.
Meist aus sicherer beäugten die Tier völlig ohne Scheu die Bemühungen der
WM-Teilnehmer. Allerdings kam es aber auch vor, dass der Schießbetrieb wegen
einem gar zu neugierigen Vogel Strauß unterbrochen werden musste, oder weil
eine Herde von 20-30 Gnus beschlossen hatte, ihre Wanderung jetzt ausgerechnet
zwischen Abschusspflock und Zielscheibe durchzuführen. Natürlich hat man bei
solchen Gelegenheiten nie eine Kamera zur Hand ! Aber auch andere „Einwohner“
waren zu beachten: Puff-Ottern, Cape-Kobras und vor allem die gefürchtete
schwarze Mamba waren in dem Turniergebiet stark vertreten. Meist hatten sich
die Tiere bereits im Vorfeld in sichere Regionen zurückgezogen, einige der
Reptilien ließen sich offenbar aber nicht so leicht von ihren Lieblingsplätzen
vertreiben. Gefragt, wie man bei einem Schlangenbiss reagieren solle,
antworteten die einheimischen Teilnehmer übereinstimmend: „Sucht Euch einen
schattigen Baum zum sterben. Bis hier draußen Hilfe kommt, ist es eh schon zu
spät!“ Höchste Vorsicht war daher bei jedem Schritt im Gelände und vor allem
bei der Suche nach verschossenen Pfeilen geboten. Trotz einiger
„Beinahe-Zwischenfälle“ ging alles aber, nicht zuletzt auch dank der
fachkundigen Aufmerksamkeit der einheimischen Teilnehmer, glimpflich aus. Am
meisten machte den Teilnehmern jedoch die grausige Trockenheit zu schaffen.
Seit Februar hatte es nicht mehr geregnet, obwohl jetzt eigentlich erst
Frühling sein sollte. „Normalerweise müsste hier alles grün sein!“ kommentierte
einer der Wildhüter verzweifelt. Stattdessen zeigte sich das Land völlig
verbrannt und staubig! Die Trockenheit war so schlimm, dass bei fast allen
Teilnehmern die Schleimhäute aufsprangen. Nasenbluten und blutiger Schleim
waren daher bei den Schützen an der Tagesordnung. So viel konnte man gar nicht
trinken. Schon gar nicht draußen im Parcours, wo ja alles mitgeschleppt werden
musste !

Vorangegangen war der WM-Teilnahme der BST-Schützen eine fast
dreiwöchige PKW-Rundreise entlang der Ostküste Südafrikas. Diese führte die 3 Heppenheimer
in einem geländegängigen Pickup-Truck von Kapstadt, zum Addo-Elephant-Park, dann
durch 500 km ärmlichstes Slum-Gebiet bis zur Hafenmetropole Durban. Danach ging
es, nach einem Abstecher in die bis zu 3500 m hohen Drakensberge, auf
Geröllpisten über den Sani-Pass (2866 m) und quer durch Lesotho, den Golden
Gate Park und Swasi-Land bis hin zum Blyth-River-Canyon. Dort gab es eine
Tagesausflug als Selbstfahrer durch den Krüger-Nationalpark, bis das Fahrzeug
dann in Johannesburg zurückgegeben werden musste. Erst von hier wurden die
WM-Teilnehmer von den Turnierveranstaltern abgeholt und zum Veranstaltungsort
transportiert. Insgesamt fast 6000 km voller unvergesslicher Eindrücke und
Erlebnisse, für deren Durchführung die Heppenheimer von vielen Einheimischen
angesichts der verbreiteten Kriminalität aber offen für verrückt erklärt
wurden. „Das war eine einmalige Gelegenheit“, kommentierte Harpain die
Unternehmung. „Wenn ich schon das viele Geld für den Flug ausgebe, dann will
ich auch vom Land was sehen. Bezahlt oder 
wenigstens bezuschusst bekommen wir „Sparten-Sportler“ ja eh nix. Aber …

VIEL GLÜCK, dass nichts passiert ist, hatten wir bei alledem schon!“

Abgerundet wurde der sportliche Erfolg des BST-Teams durch die
Erfolgreiche Teilnahme der Zwingenberger Anke und Vera Menche bei der
dummerweise zeitgleich stattfindenden Deutschen Meisterschaft im Eifelörtchen
Biersdorf. Hier konnte Anke Menche den Dritten Platz bei den Langbogen-Damen
erringen, während Tochter Vera Menche zum dritten mal in Folge den Titel der
Deutschen Meisterin im Langbogen-Jugend errang!

(wir haben berichtet)

Ein Gesamterfolg, der Team-Chef Helmut Kindinger ein so zufriedenes
Grinsen ins Gesicht zauberte, dass es von dort, nach eigener Einschätzung, wohl
auf Wochen hinaus nicht zu vertreiben sein wird !

Als nächste Ziele des BST-Teams stehen, von den Nationalen
Veranstaltungen abgesehen, schon jetzt die Teilnahme an der Weltmeisterschaft
2015 in Ungarn und an den Europameisterschaften 2014 in Südfrankreich und 2016
in Österreich fest.

 

 

 

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