BogenSchützenTeam-BST-Heppenheim eV
BogenSchützenTeam-BST-Heppenheim eV

Bogenschießen als Teamsport

Sabrina Harpain und Anke Menche vom BST-Heppenheim lassen der Konkurrenz keine Chance

 
Von Sabrina Harpain – der amtierenden Weltmeisterin im Bogenschießen mit dem Holzbogen – ist man es zwischenzeitlich ja schon gewohnt: wo andere Monate, wenn nicht sogar Jahre
benötigen, um sich auf einen neuen Bogentyp einzustellen, gelang es der Vorsitzenden des BogenSchützenTeam-BST-Heppenheim schon immer, am einen Tag einen Bogen zu kaufen, um damit am Folgetag ein Turnier zu gewinnen. Dieses Talent fand sich nun auch in Team-Kameradin Anke Menche (Zwingenberg): nachdem Anke Menche jahrelang auch einen Holzbogen geschossen hatte, kaufte sie sich jetzt einen modernen, auf sie persönlich ausgearbeiteten Langbogen, der erst vor knapp 2 Wochen geliefert wurde. Ein paar Übungsschüsse auf dem Vereinsparcours in Kirschhausen - mehr Vorbereitung war da nicht drin!

Nicht einmal eigene, zum neuen Bogen passende Pfeile hatte die BST-Mitbegründerin!

Mit entsprechend bescheidenen Erwartungen trat sie daher die über zweistündige Anfahrt zum 12. Jagdbogenturnier der „Red Neck Bowhunters Tann/Rhön“ an.

Schnell noch vom BST-Team-Chef Helmut Kindinger eine Handvoll Pfeile geliehen und los ging’s. Zählt doch das Jagdbogenturnier der „Red Neck Bowhunters“ zu einem der traditionellen
Höhepunkte im alljährlichen Turniergeschehen der BST-Mitglieder, dass für gewöhnlich weit über 200 Schützen aus ganz Deutschland in das historische Rhönstädtchen am Ufer der Ulster lockt. Im Gegensatz zu früheren Jahren hatte man in diesem Jahr aber den Parcours von über 10 km Länge auf die Hälfte abgespeckt und es dennoch wieder geschafft, den Teilnehmern etwas ganz besonderes zu bieten: wahrhaft kunstvoll hatte man den Großteil der als Ziele
dienenden 3D-Tierfiguren im Wald platziert. Immer wieder wurden die Schützen gezwungen optische Fallen zu vermeiden und die wirklich beste Schussposition zu finden, die oft erst auf den zweiten Blick zu erkennen war. Einfach an den Abschusspflock herantreten und schießen war bei den Turnieren der „Red Necks“ eben noch nie genug! Zudem standen viele der Ziele so, dass man glauben konnte ein reales Ziel vor sich zu haben. Faktoren eben, die gerade so gekonnt in Szene gesetzt den besonderen Reiz dieser Sportart ausmachen !

30 derartige Ziele, vom Hasen bis zum Grizzly, hatten die „Red Necks“ um Vereins-Chef Scott Alsup in Entfernungen von 5 bis 60 Metern im Wald verteilt, die es an zwei Tagen mit je bis zu drei Pfeilen zu treffen galt.

„Ich wollte einfach nur dabei sein, die einzigartige Stimmung dieses Turniers genießen, ein paar Pfeile fliegen lassen und mich langsam an den neuen Bogen gewöhnen!“, sagte Menche nach dem Turnier.

Ein Plan, der ihr gründlich „misslang“.

Statt sich „langsam“ an den völlig neuen Bogentyp zu gewöhnen, lieferte sich Menche von Anfang an ein hartes, aber freund- schaftliches Kopf-an-Kopf-Rennen mit Weltmeisterin Sabrina Harpain. Treffer folgte auf Treffer. Legte die eine vor, zog die andere prompt nach!

So kam es, wie es kommen musste: Anke Menche siegte mit 646 Punkten konkurrenz- los in der Klasse Langbogen-Damen. Zweite wurde die vereinslose Maria Neidel (537 Punkte), Dritte Anita Klingelhöfer (457 Pkte.).

Team-Kollegin Sabrina Harpain dominierte ihrerseits wie gewohnt die Klasse der Holzbogen-Damen mit 651 Punkten und dem deutlichen Vorsprung von 172 Punkten.

In Abwesenheit von Vize-Europameisterin Mareike Schmitt (Kirschhausen) belegte hier Angelika Leucht (479 Pkte.) den zweiten Platz. Dritte wurde so Petra Clade (463 Pkte.).

Die Schülerin Vera Menche (Langbogen, 658 Pkte.) startete freiwillig in der Jugend-Klasse, da auch sie vom schwierigeren Erwachsenen-Pflock schießen wollte. Da hier aber sämtliche
Teilnehmer und Teilnehmerinnen ungeachtet ihrer Bogenklasse zusammengewürfelt wurden, landete sie auf einem dennoch respektablen 6. Platz. Ihr Bruder Philipp Menche (Jagdbogen) belegte hier mit 503 Punkten den 5. Platz. Team-Chef Helmut Kindinger kam (mit uralten, ehemals von Sabrina Harpain geschossenen Pfeilen, die er seinerseits leihweise verwenden konnte) und 559 Punkten auf den 8. Platz der Holzbogen Herren.

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