BogenSchützenTeam-BST-Heppenheim eV
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Referinghausen / Hochsauerland 14.04.2012

Robin Hood hätte seine Freude gehabt

BST-Heppenheim auf Erfolgskurs beim Hessenpokal im Hochsauerland

 

  

Jagdsaison auf Leguane im Deutschen Wald? 

Auch beim Hessenpokal-Turnier in Referinghausen im Hochsauerland hatten es die erfolgreichen Schützen des BST-Heppenheim mit exotischen Zielen zu tun.

 

 

Lediglich Welt-und Europameisterin Sabrina Harpain und Team-Chef Helmut Kindinger vom BogenSchützenTeam-BST-Heppenheim hatten sich auf den über dreistündigen Weg nach Referinghausen im Hochsauerland gemacht, um dort am Wertungsturnier für den diesjährigen 3D-Hessenpokal im Bogenschießen teilzunehmen. Für alle anderen Team-Mitglieder war die Entscheidung der Teilnahme leider zu spät gefallen. Da ging der Job, ging die Familie vor. Vielleicht schreckte aber auch die umständliche Anfahrt zu dem entlegenen Austragungsort. „Haben die hier viel Landschaft!“, stellte Weltmeisterin Sabrina Harpain scherzend fest. „Da muss man ja ein 3D-Bogenturnier stellen!“ Diesen Gedanken hatten wohl auch die Mitglieder des „Nighthunter Referinghausen“, deren Vereinsmitglieder in Zusammenarbeit mit dem Bogensport-Verband Hessen (BSVH e.V.) den Parcours für dieses Wertungsturnier des 3D-Hessenpokals gestellt hatten. Obschon eigentlich in Nordrhein-Westfalen gelegen, hatte man sich in Hessen für diesen Austragungsort entschieden, da im eigenen Land einfach nicht genug Turniergelände zu finden waren. Referinghausen erwies sich dann aber als Glücksgriff: mit akribischer Mühe hatten die Mitglieder der Nighthunter einen weitläufigen Parcours angelegt, der die rund 100 teilnehmenden Schützen einerseits vor schwierige sportliche Aufgaben stellte, ihnen andererseits aber auch die Schönheit der örtlichen Natur nahebrachte. Über saftige Wiesen, steile Berghänge und durch teils dichtes Unterholz ging es zu 28 Stationen, an denen die Schützen dann von vorgegebenen Pflöcken aus auf naturgetreu nachgebildete Tierfiguren aus Spezialkunststoff schießen mussten. Nur so war es möglich, dass die Bogenschützen nicht nur das eine oder andere Wildschwein mit Pfeil und Bogen „erlegen“ mussten, sondern ihnen auch Leoparden, Wölfe und Grizzly-Bären begegneten. Dazwischen öffneten sich immer wieder traumhafte Aussichten über das waldreiche Land. Bei allem sportlichen Wettkampf nutzen die Schütze dabei gerne die Gelegenheit im aprilhaften Sonnenlicht zu verharren und – quasi zu Salzsäulen erstarrt – der heimischen Vogelwelt zu lauschen, lebende Hasen und Rehe zu beobachten, oder über das fröhliche Huschen eines Eichhörnchens und kleiner Mäuse zu lächeln. Keiner würde es hier wagen, den Bogen gegen eines der lebenden Tiere zu heben! Dennoch waren auch die Ziele so täuschend echt gestellt, dass die Schützen eines ums andere mal zögerten: War das ein lebender Hirsch, der dort am Waldrand stand? Ein echter Schwarzbär, der sich im Gegenlicht drohend auf die Hinterbeine erhob? Nein. Beide bewegten sich nicht und passten auch nicht in die heimische Tierwelt. Hier galt es zu treffen! Und dort der Hase? Halt! Der hoppelt davon. Also ist er kein Ziel.

Hier hätte auch Robin Hood seine Freude gehabt !

Nach einer körperlich anstrengenden und sportlich anspruchsvollen Runde, kehrten die Schützen nach 6-7 Stunden zum Ausgangspunkt am örtlichen Schützenhaus zurück. Hier durften sie sich mit Kuchen, belegten Brötchen, diversem Grillgut und allerlei Getränken stärken und so die Zeit bis zur Siegerehrung überbrücken. Als dann die Ergebnisse veröffentlicht wurden, stand es wieder einmal fest: Weltmeisterin Sabrina Harpain (324 Pkt.) hatte nicht nur überdeutlich mit fast 90 Punkten Vorsprung bei den Damen gewonnen, sie hatte auch wieder einmal selbst die Herren deklassiert. Hier belegte BST-Team-Chef Helmut Kindinger mit 277 Punkten einen hervorragenden zweiten Platz, wobei er dem mit 278 Punkten Erstplatzierten lediglich den Vorsprung von einem einzigen Pünktchen ließ.

 

 

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