BogenSchützenTeam-BST-Heppenheim eV
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Real Hunters Trail

 

Bärlauchjäger Hördt luden zu einem „wirklich" jagdlichen Bogenturnier

 

„An ein Reh kann man sich anpirschen. Ein Fuchs ist auf 50 Meter schon lange weg!" Diese Tatsache bewegte den Bärlauchjäger Hördt eV die rund 100 anwesenden Teilnehmer des „Hunter Trail Turniers 2012" mit einem „wirklich" jagdlichen Parcours zu beglücken. Kein Wunder, wenn der Parcours-Chef gleichzeitig auch Jagdpächter und begeisterter Bogenschütze ist.  Bei sonnigem Herbstwetter ahnten die meisten der angereisten Bogenschützen noch nicht, was sie an diesem Tag in den Hördter Rheinauen erwarten würde. Grundzüge des Jagdrechts sollten bekannt sein, hatte es vorab geheißen. Zwischen einem Keiler und einer Bache solle man unterscheiden können. Als dann vor Schießbeginn mit den Wertungskarten auch eine Tabelle über die örtlichen Schonzeiten ausgegeben wurde, fingen die erfahreneren Schützen bereits an, Übles zu ahnen. Und dann ging es los: nicht nur das Können als Bogenschütze war gefragt, nein, auch weidmännisches Wissen wurde abgefragt. Daher durften auch nur Ziele beschossen werden, die nicht gerade Schonzeit hatten, oder gar völlig unter Naturschutz standen. So waren hier Punkte dafür zu ergattern, dass eben gerade nicht geschossen wurde. Andernfalls hagelte es massiv Minuspunkte! Dann kamen wieder Aufgaben, die fundiertes Wissen über die heimische Tierwelt erforderten: „Erlege den größten Schädling im Spargelfeld!" Da brauchte es schon Selbstbeherrschung nicht auf das kapitale Wildschwein zu ballern, sondern das winzige Karnickel auszuwählen, das - nur scheinbar unschuldig - etwas abseits saß. Erst beim Pfeile ziehen sah man dann eine kleine Tafel, die darauf hinwies, dass Meister Lampe durch den Verbiss der Pflanzen den größten Schaden anzurichten pflegt. Andernorts galt es sich lautlos an einen Hirsch anzupirschen, der witternd zwischen Bäumen stand. Verursachte der Schütze hier ein lautes Geräusch - beispielsweise durch einen brechenden Ast – wurde der Vorgang von den Mitschützen abgebrochen und der Versuch mit null Punkten gewertet. Und dann immer wieder „französische Walk-Up’s". Hierbei hatten die Schützen sich an einem Startpflock bereitzustellen, von dem aus das Ziel noch nicht zu sehen war. Auf Zuruf mussten sie dann binnen 30 Sekunden zum ersten Schießpflock sprinten, einen Pfeil auflegen, möglichst zielsicher schießen, über Stock und Stein zum zweiten Schießpflock rennen und dort wieder schießen. Hierbei galt es den jeweiligen Schießpflock, den Weg dorthin und - vor allem - das von dort aus gerade „bejagbare" Wild zu entdecken. Bei Zeitüberschreitung wurde auch der Versuch mit null Punkten bestraft. Zwischendurch gab es immer wieder unterhaltsame „Spezial-Effekts": mit Lichtschranken wurden Wasserfontänen oder Geräusche ausgelöst, oder es war mit Blut  eine „echte" Schweißspur angelegt, der die Schützen zu folgen hatten. „Das war ja mal was ganz anderes! Aber nix für Leute die eh schon Scheibenpanik haben.", resümierte Helmut Kindinger, Team-Chef des BST-Heppenheim, nach Schießende. Auch Team-Kollegin Anke Menche (Zwingenberg) stöhnte: „Ich bin total fertig von der ewigen Rennerei! Durch die Hektik und das ganze Adrenalin versaut man sich ja total den Schießstil!" Dennoch hatten die vier teilnehmenden Schützen vom BST-Heppenheim wohl nicht alles falsch gemacht: Vize-Europameisterin Mareike Schmitt (Kirschhausen) siegte mit 410 Punkten in der Klasse Holzbogen-Damen. Ihr folgte Weltmeisterin und Team-Kollegin  Sabrina Harpain mit 350 Punkten auf Platz Zwei. Anke Menche, Deutsche Vize-Meisterin im Schießen mit dem Langbogen, wurde in ihrer Klasse ebenfalls Zweite (360 Punkte). Team-Chef Helmut Kindinger belegte in der Klasse Holzbogen-Herren mit 315 Punkten den dritten Platz.

 

Siehe hierzu auch den Bericht im Starkenburger Echo vom 30.10.2012

 

http://www.echo-online.de/sport/mehrsport/Wildschwein-oder-Karnickel;art2399,3361728

 

oder im BA vom 31.10.2012

 

http://www.morgenweb.de/cm/2.254/region/bergstrasser-anzeiger/lokalsport-ba/turnier-mit-hohen-anforderungen-1.782463

 

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